Symphonieorchester Vorarlberg
 
Aktuelles Programm

Konzert 3

Montforthaus Feldkirch: SA 30. November 2019, 19.30 Uhr
Festspielhaus Bregenz: SO 1. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Gérard Korsten • Dirigent
Rudens Turku • Violine
Karl Bleyle • Flagellantenzug op. 9 – Sinfonische Dichtung
Max Bruch • Konzert für Violine und Orchester, Nr. 1 g-Moll op. 26
Peter I. Tschaikowsky • Auszüge aus den Nussknacker-Suiten, 1 op. 71a und 2 op. 71b
Vor 50 Jahren starb der Komponist Karl Bleyle, geboren 1880 in Feldkirch, wo er seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Sein Vater Wilhelm zählte zu den Industriepionieren: Er baute ein Strickwarenimperium auf, in dessen Mittelpunkt die Herstellung von Matrosenanzüge standen, und expandierte nach Stuttgart, wohin die Familie auch übersiedelte und wo Karl seine Studien am Konservatorium fortsetzte. Schon in jungen Jahren scheute er sich nicht davor, Werke für großes Orchester zu schaffen, seine erste Symphonie wurde 1905 in München uraufgeführt. Zwei Jahre später schrieb er die ­symphonische Dichtung Flagellantenzug über eine durchaus umstrittene christliche Sekte im 13. Jahrhundert.

Vier Jahre arbeitete Max Bruch an seinem 1. Violinkonzert. Er klagte, es sei »eine Arbeit, der ich nicht gewachsen bin«, und auf die Frage, warum er gerade ein Konzert für Geige schreibe, meinte er: »Weil die Geige die Melodie besser singen kann als das Klavier, und die Melodie ist die Seele der Musik.« Genau dies prägt das Konzert – romantische Ausdruckskraft statt brillantem Virtuosentum. Die Uraufführung 1868 gestaltete sich zu einem Triumph: »Das Concert fängt an, eine fabelhafte Carriere zu machen«, berichtete Bruch zufrieden. Doch der Triumph entwickelte sich für ihn bald zum Fluch, denn alle anderen seiner Werke standen im Schatten dieses einen grandiosen Konzerts – Bruch begann eine wahre Aversion gegen sein eigenes Violinkonzert zu entwickeln.

»Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie mit dem Wort ›Ballettmusik‹ irgendetwas ›Negatives‹ verbunden sein soll!« So äußerte sich Peter Ilitsch Tschaikowsky über ein Genre, das er selbst zur Hochblüte treiben sollte: Der Nussknacker zählt wohl zu den berühmtesten Werken des Komponisten, der die Anregung dazu durch ein Theaterstück erlangte, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. 1892 fand die Uraufführung im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt und begründete den Weltruhm des Werkes.



Leo McFall wird neuer
Chefdirigent des
Symphonieorchesters Vorarlberg


BRITISCHER DIRIGENT ÜBERNIMMT SAISON 2020/21
„Seltenes Geschenk für jeden Dirigenten“

Bregenz, 21. März 2019 – Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) hat einen neuen Chefdirigenten: Leo McFall. Mit ihm ist eine mindestens fünfjährige Zusammenarbeit vereinbart, die zur Saison 2020/21 startet. Damit kehrt der gebürtige Londoner nach Vorarlberg zurück, wo er im Vorjahr bereits zwei SOV-Produktionen leitete. Er tritt die Nachfolge von Gérard Korsten an, der im Sommer 2018 nach 13 Saisonen sein Amt niedergelegt hatte.

Vorausgegangen war der Entscheidung ein intensives Auswahlverfahren, in das auch die Musiker des Symphonieorchester Vorarlberg einbezogen waren. „Das Meinungsbild war eindeutig“, sagt SOV-Geschäftsführer Sebastian Hazod, der sich auf einen „guten Partner und eine stimmige Arbeitschemie“ freut.

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Aktuell
Texte & Töne 2019

Das Symphonieorchster Vorarlberg spielt beim Festival Texte & Töne im ORF Landesfunkhaus Dornbirn, am SA 9. November 2019, 20 Uhr.
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Abo 2019 | 20
Wir freuen uns, Ihnen das neue Programm des SOV für die Saison 2019 | 20 präsentieren zu dürfen. weiterlesen ...





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