Symphonieorchester Vorarlberg
 
Abo-Konzert 4


Mit dem vierten Abokonzert spannen der Dirigent Leslie Suganandarajah und das Symphonieorchester Vorarlberg den Bogen zwischen französischem Impressionismus, dem Humor eines Vollblutmusikanten und einem der Höhepunkte, der Symphonik der Wiener Klassik. Das Konzert für Klarinette und Orchester von Jean Françaix mit dem Solisten Sebastian Manz stellen den wortwörtlich atemberaubenden Höhepunkt des ersten Konzertabends im Jahr 2020 dar.

„Die ersten Gäste des Jahres, Leslie Suganandarajah, Dirigent und Sebastian Manz, Klarinette, zeigen bereits in jungen Jahren das gesamte Repertoire an Virtuosität und Vielfalt,“ so Sebastian Hazod, Geschäftsführer des Symphonierochester Vorarlber, „und es freut mich sehr, dass wir mit dieser großen musikalischen Bandbreite in das Jahr 2020 starten.“

Sebastian Manz – das Ausnahmetalent
Den großen Durchbruch bescherte Sebastian Manz der sensationelle Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im September 2008: Dort gewann er neben dem seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette auch den begehrten Publikumspreis sowie weitere Sonderpreise.
Seine Begeisterung für das Arrangieren und Komponieren stellt Sebastian Manz seither immer wieder in Konzerten sowie innerhalb seiner mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Diskografie unter Beweis. So erhielt er seinen dritten ECHO Klassik für das 2017 veröffentlichte Aufnahme der gesamten Klarinettenwerke
von Karl Maria von Weber.

Maurice Ravel verarbeitete seine Erfahrungen während des Ersten Weltkriegs in seiner Orchestersuite „Le Tombeau de Couperin“. Er gedachte mit dieser Hommage sechs, im Ersten Weltkrieg gefallenen, Kameraden und widmete diesen Kameraden jeweils ein Satz in der Klavierfassung.

„Kunstflug für das Ohr“
Der französische Komponist Jean Françaix war ein Vollblutmusikant voll Charme, Esprit und Spielwitz. Er unterwarf sich im vielfältigen 20. Jahrhundert keiner „Schule“, sondern beschritt seinen eigenen Weg und schuf mit viel Humor neue Werke.
1967 komponierte er sein Konzert für Klarinette und Orchester und meinte selbst: „Das Hören dieses Konzerts soll amüsieren – jedenfalls hoffe ich dies. Es stellt eine Art von Kunstflug für das Ohr dar, komplett mit Loopings und Sturzflügen, die den Solisten in Angst und Schrecken versetzen.“

Die Entstehungsgeschichte von Wolfgang Amadeus Mozarts „Prager Symphonie“ ist ungewiss: Das Finale schrieb er offenbar Anfang 1786, die restlichen Sätze komponierte er erst, wie so oft innerhalb weniger Tage, im Dezember desselben Jahres.
Ob die Symphonie wie ihr Name vermuten lässt, tatsächlich direkt für seine Prager Reise geschrieben wurde, bleibt ebenfalls unklar. Sie ist jedenfalls zwischen den großen und mit Prag so eng verbundenen Da-Ponte-Opern Figaros Hochzeit und Don Giovanni entstanden. Und der Figaro blitzt im Finale auch durch, ist doch das Duett Susanna/Cherubino das Hauptthema dieses Satzes.



KONZERT 4
Samstag, 18. Jänner 2020, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 19. Jänner 2020, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Montag, 20. Jänner 2020, 20:00 Uhr Reichshofsaal Lustenau – Gastspiel

Leslie Suganandarajah: Dirigent
Sebastian Manz: Klarinette

Maurice Ravel: Le Tombeau de Couperin, Orchestersuite
Jean Françaix: Konzert für Klarinette und Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504, „Prager“


Freier Kartenverkauf
Bregenz Tourismus unter +43 5574 4959
Feldkirch Tourismus unter +43 5522 73467
in allen Vorverkaufsstellen von events-vorarlberg.at
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sowie direkt beim SOV unter +43 5574 43447, per Mail an office@sov.at
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