Symphonieorchester Vorarlberg
 
Abo 3: Ein Virtuose auf dem Horn, eine Londoner und eine Schottische Symphonie

Ein herausragender Solist, ein britisch gefärbtes Programm und ein Wiedersehen mit dem Londoner Erfolgsdirigenten Leo McFall: Das dritte Abo-Konzert am 1. Dezember im Festspielhaus Bregenz und am 2. Dezember im Montforthaus Feldkirch verspricht Hochklassiges. Mit Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, ist ein Musiker zu Gast, der in der internationalen Szene bereits als Ikone auf seinem Instrument gilt.


Zum Probespiel bei den Berliner Philharmonikern, so hat Stefan Dohr einmal in einem Interview verraten, sei er nur angetreten, weil er diese einzigartige Chance nicht auslassen wollte. Nie habe er geglaubt, dass er einmal bei dem renommierten Orchester spielen werde. Mittlerweile wird der 1965 in Münster geborene Hornist als Virtuose gefeiert, seine Interpretationen gelten als maßgebend.



Gefeierter Solist und Kammermusiker
Dohr hat als Solist unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio Abbado oder Daniel Barenboim gespielt und war bei zahlreichen internationalen Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra oder dem Shanghai Philharmonic Orchestra zu Gast. Auch als Kammermusikpartner wird er von Künstlern wie Mark Padmore, Maurizio Pollini oder Kolja Blacher geschätzt. Neben dem klassischen und romantischen Hornrepertoire gilt das Interesse Dohrs auch der zeitgenössischen Musik. Unter den vielen Komponisten, die ihm Werke gewidmet haben, ist auch der Vorarlberger Herbert Willi.

Bei den Konzerten mit dem Symphonieorchester Vorarlberg steht Stefan Dohr als Solist eines Werks von Gordon Jacob (1895 – 1984) auf der Bühne. Der gebürtige Londoner Jacob war Komponist, Arrangeur, Dirigent und Musiklehrer. Er gilt als einer der populärsten britischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und hat in seinem langen Leben ein vielfältiges kompositorisches, über 700 Werke umfassendes Oeuvre geschaffen. Sein Konzert für Horn und Streichorchester, das in Bregenz und Feldkirch aufgeführt wird, gehört zu den meistgespielten Hornkonzerten. Das Stück stellt, wie die Kritik nach der Uraufführung 1951 in London vermerkte, „äußerst virtuose Anforderungen an den Solisten“.


Haydn und Mendelssohn Bartholdy
International erfolgreich, stammt auch Leo McFall aus London. Der Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015 wurde nach seiner Premiere mit dem SOV im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal eingeladen das Orchester zu leiten. Das Programm des dritten Abo-Konzerts wirkt auf den ersten Blick mit einer „Londoner Symphonie“ und einer „Schottischen Symphonie“ very british. Die Komponisten der Werke sind Joseph Haydn (1732 – 1809), der Vater der Wiener Klassik, der in London große Erfolge feierte, und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1947), der schon als junger Mann die schottischen Highlands als nordisches Sehnsuchtsland der deutschen Romantiker bereiste.

Nicht weniger als zwölf „Londoner Symphonien“ komponierte Haydn zwischen 1791 und 1795. Sie krönen sein symphonisches Schaffen, das 108 Werke umfasst. In London wurde Haydn mit seiner Musiksprache voll Scherz und tieferer Bedeutung bejubelt. Die B-Dur-Symphonie war bei ihrer Uraufführung so erfolgreich, dass die Ecksätze gleich wiederholt werden mussten.

Schottland – mit seinen großartigen Landschaft, den Himmelsstimmungen, den Burgen, den düsteren Legenden und seiner aus keltischen Quellen gespeisten Volksmusik – beeindruckte bereits den jungen reiselustigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Zurück auf dem Kontinent, zog sich die Entstehung seiner Symphonie Nr. 3, der „Schottischen“, mehr als zehn Jahre hin.




KONZERT 3
Samstag, 1. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Sonntag, 2. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Leo McFall: Dirigent
Stefan Dohr: Horn

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 98 B-Dur Hob. I: 98
Gordon Jacob: Konzert für Horn und Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56, „Schottische“


Freier Kartenverkauf:
Bregenz Tourismus unter +43 5574 4959
Feldkirch Tourismus unter +43 5522 73467
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
sowie direkt beim SOV unter +43 5574 43 447 oder per Mail an office@sov.at
oder über die Ticket Gretchen App

Ermäßigungen:
Ermäßigungen für Ö1 Clubmitglieder, SchülerInnen, Studierende und Menschen mit Behinderung
Ticket Gretchen unter 27: 11 Euro ab 27 Stunden vor Konzertbeginn für alle unter 27 Jahren

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