Symphonieorchester Vorarlberg
 
Von königlich bis heiter

Drei große Namen dominieren die Abo-Konzertabende am 1. April im Montforthaus Feldkirch und am 2. April im Festspielhaus Bregenz: Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Nicht minder groß ist der Beiname der Symphonie Nr. 85 von Haydn: „La Reine“ (Die Königin), die im heiter gestimmten Programm der Wiener Klassik zur Aufführung kommt. Am Pult des Symphonieorchester Vorarlberg steht Domingo Hindoyan – der begeisternde junge Dirigent aus der venezolanischen Talenteschmiede „El Sistema“. Solist am Klavier ist der aus Klagenfurt stammende, weltweit erfolgreiche Pianist Ingolf Wunder.

Der fröhliche Grundton des Programms scheint wie gemacht für Domingo Hindoyan, der das Symphonieorchester Vorarlberg nach 2011 und 2012 an diesem Osterwochenende bereits zum dritten Mal leiten wird. Dass er spritzig und süffig wie Champagner dirigieren kann, hat der in Caracas geborene Musiker schon häufig bewiesen.

Die heiteren Werke der Wiener Klassik sind Hindoyans Temperament geradezu auf den Leib geschrieben. Als leidenschaftlicher Dirigent begeisterte er das Publikum bereits an vielen großen Opernhäusern. 2013/14 wurde Hindoyan an die Staatsoper Berlin als 1. Assistent von Daniel Barenboim engagiert.

In Vorarlberg steht für den international erfolgreichen Musiker eine fürwahr „königliche“ Komposition am Beginn der Konzerte. Die Symphonie Nr. 85 in B-Dur von Joseph Haydn verdankt ihren Beinamen „La Reine“ keiner Geringeren als Marie Antoinette. Ganz in der Tradition ihrer Familie hatte die Habsburgerin ein Faible für gute Musik und besonders für dieses Stück. Haydn komponierte das zu den Pariser Symphonien zählende Werk um 1785 für eines der größten Orchester seiner Zeit, dem nicht weniger als fünfzig Streicher zur Verfügung standen.

Mozarts ebenfalls 1785 uraufgeführtes Klavierkonzert Nr. 21 entstand auf dem Höhepunkt seiner Wiener Erfolgsjahre und war und blieb eines seiner erfolgreichsten Klavierkonzerte. Als Solist der beiden SOV-Abende glänzt mit dem aus Klagenfurt stammenden Ingolf Wunder ein Ausnahmepianist. Der Kärntner ist - als erster deutschsprachiger Pianist überhaupt - Gewinner des Zweiten Preises beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau.

Wo Mozarts Klavierkonzert in fröhlicher Laune endet, geht es mit einem ungewohnt heiter und unbeschwert gestimmten Ludwig van Beethoven weiter. In seiner selten gespielten „Achten“, die zugleich die kürzeste Symphonie aus seiner Feder ist, zeigt sich der Komponist für einmal nicht als Kraftprotz und Titan, sondern als humorvoller, hintersinniger Spötter.


KONZERT 5
Sonntag, 1. April 2018, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Montag, 2. April 2018, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Domingo Hindoyan: Dirigent
Ingolf Wunder: Klavier

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 in B-Dur, Hob.I.: 85 „La Reine“
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 op. 93 F-Dur


Freier Kartenverkauf:
Bregenz Tourismus unter +43 5574 4080
Feldkirch Tourismus unter +43 5522 73467
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
sowie direkt beim SOV unter +43 5574 43 447 oder per Mail an office@sov.at
oder über die Ticket Gretchen App

Ermäßigungen:
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung.
Ticket Gretchen unter 27: 11 Euro ab 27 Stunden vor Konzertbeginn für alle unter 27 Jahren


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